Bei diesem Garten in Velbert handelt es ich um einen nach unten hin abfallenden Garten.
Um die Flächen besser nutzen zu können, wurden mehrere Ebenen geschaffen, die wie folgt gestaltet wurden:
Von der vorhandenen oberen Terrasse gelangt man über eine mit Thymian (Duft!) beflanzte Kegeltreppe auf die erste Gartenebene.
Von hier erstreckt sich ein Pflasterweg mit Rankbögen und Kletterrosen als raumgliedernde Elemente durch die gesamte Fläche. Linke Hand befindet sich zwischen hohen Stauden ein quadratischer Platz mit römischem Kreuz, der in 2,50 m Höhe von einem bepflanzten Rankgitter umgeben wird. Weiter auf dem Hauptwerg gelangt man an eine bepflanzte Brüstungsmaue aus Naturstein mit Lavendel, Thymian und Salbei .
 Erst von diesem Punkt aus ist der weitere Garten einzusehen. Auch dadurch gewinnt die Anlage an optischer Größe und Spannung. Die erreichte Brüstungsmauer läuft sowohl nach rechts alsauch nach links an einer zweiläufigen, 1,50 m breiten Treppe entlang.
Unten angekommen, gelangt man zu einer mit bunten Stauden bepflanzten Böschung. In ihr gliedern immergrüne Säuleneiben als Zypressen Italiens den Hang.
Zwei weidenblättrige Hängebirnen (Pyrus salicifolia ”Pendula”), die wie Olivenbäume aussehen, bilden einen spannungsreichen Kontrast zu der sich vor einem ausbreitenden waagerechten Rasenfläche. Diese kann für zahlreiche Aktivitäten genutzt werden.
Das Gartenende bildet ein mit Spanndrähten und Holzpfeilern konstruierter Halbkreis, sodass sich in 2,50m Höhe der Blauregen ausdehnen kann. So ergibt sich ein intimer Sitzplatz im Schatten.
 Als Sichtschutz zum unteren Nachbarn wurden Zieräpfel gepflanzt, die zusammen mit umgepflanzten Rhododendren einen sehr schönen Abschluß bilden.

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Gartenarchitekt Dipl.-Ing. Christoph Imöhl VfA AKNW