Der Hausgarten eines Einfamilienhauses wurde neu gestaltet, da er dem Ehepaar buchstäblich über den Kopf wuchs. Die Pflege der großen Rasenflächen erschien fraglich, da sie eigentlich auch nicht mehr benötigt wurde.

Die Reduzierung des Pflegeaufwandes wurde wie folgt erreicht:

 Die Hecken wurden durch unterpflanzte Rankgitter aus Lärchenholz ersetzt, die keinen Anstrich benötigen und natrülich nicht mehr geschnitten werden müssen. Der Vorgarten wurde flächendeckend mit pflegeleichten Stauden und Gräsern bepflanzt, die von Japanischen Ahornen dominiert werden.

Auch die Nebenflächen des Gartens wurden so bepflanzt, da kein offener Bodenmehr zu sehen ist und sich somit das „Unkrautzupfen“ auf ein Minimum reduziert.

Gepflanzte Gehölze werden auch auf lange Sicht nicht in Bereiche hineinwachsen, wo sie dann geschnitten werden müßten.

Auf der Fläche vor den großen Wohnzimmerfenstern wurde der Rasen sozusagen durch Wasser und eine entsprechende Bepflanzung ersetzt.

Zum einen bietet der Teich zu allen Jahreszeiten einen interessanten Blickfang aus dem Wohnzimmer an, zum anderen handelt es sich bei einem gut angelegten Teich um eine pflegeleichte Fläche. Im Vergleich zu einer Rasenfläche reduziert man so den Pflegeaufwand erheblich

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Gartenarchitekt Dipl.-Ing. Christoph Imöhl VfA AKNW